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Autor: Christoph Hillebrand

Stellungnahme / Antrag der CDU Müschede zur Diskussion um Tempo 30 auf der B229 in Müschede

Die CDU Müschede hat heute einen Antrag an die Stadtverwaltung Arnsberg gestellt, der sich mit einer alternativen Lärmreduzierung auf der B229 in Müschede beschäftigt. Darin heißt es „In vielen anderen Orten wie bspw. in Sundern sind im letzten Jahr 30er Zonen auf Bundesstraßen eingeführt worden. Man hört, dass sich die Stadtverwaltung auch in der Stadt Arnsberg, bspw. auf der Müscheder Bundesstraße mit der Einführung einer Tempo 30 Zone befasst. Die CDU Müschede fordert, dass die Politik in diese Überlegungen mit einbezogen wird“, so die CDU Müschede.
Weiter nennt die CDU Müschede konkrete Forderungen zur Lärmreduzierung auf der Bundesstraße B229 im Ort:
-Eine mögliche Geschwindigkeitsreduzierung sollte auf die Nachtstunden begrenzt werden. Die Reduzierung auf Tempo 30 sollte für die Zeit zwischen 22 Uhr und 6 Uhr gelten. Ggf. kann die Reduzierung auch bereits auf 19 Uhr vorgezogen werden. Als besondere Belastung nehmen wir immer wieder die nachts fahrenden LKW wahr, bspw. Kiesbomber, die vor 6 Uhr Richtung Steinbruch fahren.
-Um die Einhaltung der Geschwindigkeit auch nachts zu gewährleisten ist es erforderlich einen festinstallierten Blitzer in beide Fahrtrichtungen aufzustellen
-Auch die Anbringung von Geschwindigkeitsanzeigen kann an einer anderen Stelle der langen Geraden zu seiner Senkung der Geschwindigkeit beitragen.
-Es ist darauf zu achten, dass Schlaglöcher und Unebenheiten im Asphalt unverzüglich beseitigt werden.
-Die Anwohner sollten nochmal darauf aufmerksam gemacht werden, dass gegen Straßenlärm auf Bundesstraßen bei StraßenNRW Fördermittel für Lärmschutzfenster beantragt werden können.
„Ein durchgängiges Tempolimit auf Tempo 30 kann nicht die Lösung sein. Die Umfrage in Sundern zeigt, dass die Akzeptanz in der Bevölkerung gering ist. Auch aus der Wirtschaft nehmen wir negative Stimmen wahr“, so die CDU abschließend.

Malteser Gruppenstunden in Wennigloh

Die Malteser Jugend ist eine lebendige, selbstorganisierte Gemeinschaft von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Malteser Hilfsdienst 🚑🫱🏼‍🫲🏼. Auch in Arnsberg sind wir seit 2017 aktiv und seit 2022 sogar mit einer eigenen Kindergruppe 👦🏻👧🏼.

Nach den Sommerferien starten wir am 🗓️ 17.09.2026 wieder mit unseren Gruppenstunden. Unter anderem aufgrund der Straßenbaustelle haben wir unsere Treffen vorübergehend nach 📍 Wennigloh verlegt. Damit bietet sich für alle Kinder aus den Nachbardörfern eine noch bessere Möglichkeit die Malteser Jugend kennenzulernen und Teil dieser tollen Gemeinschaft zu werden 😊.

Falls wir das Interesse Ihrer/eurer Kinder, Enkelkinder, Nachbarskinder,… geweckt haben, sprecht mich einfach an 💬 oder schreibt mir 📧.

Sollte es Kinder bzw. Jugendliche geben, die altersmäßig nicht von obigem Angebot angesprochen sind, aber auch Interesse an der Malteser Jugend haben, kontaktiert mich bitte ebenfalls.

Viele Grüße aus Wennigloh
Eva-Maria Stiefermann
(Ortsjugendsprecherin und Jugendgruppenleiterin der Malteser Jugend Arnsberg)

Investitionen in Müscheder Bushaltestellen

Aktuell tut sich einiges an den Müscheder Bushaltestellen. Die Haltestelle am Friedhof hat ein neues Dach und einen neuen Anstrich erhalten.

Auch an der Haltestelle Lüttkewiesen wird aktuell gearbeitet. Die Stadt konnte hier einen ca. 1 Meter breiten Streifen erwerben, der aktuell hergerichtet wird. Somit entsteht mehr Platz für die Wartenden. Bisher war der Bereich zwischen Hecke und dem haltenden Bus sehr beengt. Die Stadt plant weiterhin die Haltestelle barrierefrei auszubauen. Durch den gewonnenen Platz gibt es dann auch die Möglichkeit hier ein Haltestellenhäuschen zu errichten. Einen Zeitplan dafür gibt es noch nicht.

Müscheder Senioren besuchen Feuerwehrmuseum

Die Müscheder Ratsmitglieder besuchten jetzt mit den Gewinnern des letzten Müscheder Seniorennachmittags das Feuerwehrmuseum Brennpunkt in Alt-Arnsberg. Schützenkönigin Katja Kemper hatte die Gewinner ausgelost. Gewonnen hatten: Silvia Günzel, Rita Ruhland, Inge Trockel, Werner Backs, Bernd Reimann, Günter Sonntag, Maria Blöink, Ludger Vollmer, Jürgen Macioszek, Erika Stoltenberg, Monika Vollmer und Rainer Stoltenberg. Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken im Museum führten Christian und Niklas vom Arnsberger-Feuerwehr-Historie e.V. die Gruppe durch die Ausstellung.

Bezirksausschuss Müschede

Heute fand wieder eine Bezirksausschuss-Sitzung in Müschede statt. In den Radwegebau zwischen Müschede und Reigern kommt neue Bewegung. Mittlerweile ist klar, dass die Stadt Arnsberg die Planungen für den Radweg übernehmen soll. Hierzu müssen nun noch Vereinbarungen zwischen den Städten Arnsberg und Sundern sowie mit dem Land NRW geschlossen werden.

„Wir freuen uns, dass in die Sache endlich Bewegung kommt. Es macht Sinn, dass die Planungen hier in einer Hand liegen. Wir erwarten, dass die nötigen Vereinbarungen jetzt zügig geschlossen werden und die Detailplanung erstellt wird. Der Ball liegt nun bei unserer Stadtverwaltung“ so Bezirksausschuss-Vorsitzender Christoph Hillebrand, „Gleichzeitig fordern wir aber auch das Land auf die nötigen finanziellen Mittel für dieses wichtige Projekt zur Verfügung zu stellen“.

In der Sitzung stellte Thorsten Kleff von der Stadt Arnsberg verschiedene Straßenbauprojekte von Müschede vor. Im Hohlweg wird in den nächsten Tagen der Bau des Bürgersteiges auf der Seite der Schule begonnen. Im Anschluss werden die gegenüberliegenden Bordsteine gesetzt und die Fahrbahn asphaltiert. Diese Arbeiten sollen bis Müscheder Schützenfest abgeschlossen sein. Danach wird die Ümcke in Angriff genommen und der Hang mit Gabionen gesichert. Die gesamte Maßnahme soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Aufgrund von Problemen bei der Verdichtung war es zu einer Verzögerung gekommen, die jedoch keine finanziellen Auswirkungen auf die Stadt habe, so Kleff.

Für die Hubertusstraße ist aktuell ein Planungsbüro dabei einen Plan zu erstellen. Die Baumaßnahme soll im Frühjahr 2027 bis Frühjahr 2028 umgesetzt werden. Der Bau soll von unten ab der Kronenstraße beginnen. Der Ausschuss hatte zuvor auch die marode Kronenstraße bemängelt. Herr Kleff machte deutlich, dass hier nur ein Vollausbau in Frage kommt. Der Ausschuss bittet darum diesen in den nächsten Doppelhaushalt 2028/29 aufzunehmen, speziell das Teilstück zwischen Krakeloh und Hubertusstraße. Bis dahin soll das Stück provisorisch instandgesetzt werden.

Der fehlende Bürgersteig in der Steinbergstraße war im Rahmen der letzten Haushaltsberatungen ein Jahr nach hinten geschoben worden. Die Planungen sind nun für 2028, der Bau für 2029 geplant. Ausschussmitglied Martina Geilker machte nochmal die Dringlichkeit für Schulkinder und Spaziergänger deutlich. Der Ausschuss bittet den Arbeitskreis Verkehrsangelegenheiten sich der Sache anzunehmen und für eine vorübergehende Sicherungsmaßnahme zu sorgen.

Frau Dümpelmann von der Stadt Arnsberg stellte das Projekt „Hier wohne ich, hier wähle ich, hier zähle ich“ vor. Darüber sollen speziell junge Menschen, aber generell alle Interessierten, als Wahlhelfer gewonnen werden und die Demokratie gestärkt werden. Wenn es Interessierte im Dorf gibt, kann hierzu auch eine Veranstaltung in Müschede durchgeführt werden.

Ausschussvorsitzender Christoph Hillebrand stellte den aktuellen Stand in Sachen Sportplatzsanierung vor. Der im letzten Jahr eingereichte Förderantrag für den Hochwasserschutz musste nochmal nachgebessert werden und liegt nun zur finalen Prüfung bei der Bezirksregierung als Obere Wasserbehörde und Fördermittelgeber. Die Stadt geht weiterhin davon aus, dass der Hochwasserschutz ab August gebaut werden kann. Parallel muss den Förderantrag für den Sportplatz bis zum 30.06.2026 stellen, was diese auch mehrfach fest zugesagt hat. Die Sanierung soll dann direkt im Anschluss an den Hochwasserschutz durchgeführt werden.

Alfons Jäger stellte den aktuellen Stand zum Hilfsprojekt „Eulen helfen Eulen“ vor. Neben Jenni Franke ist er einer der beiden Ansprechpartner für Müschede. Das Hilfswerk ist seit über einem Jahr im Amt und konnte bereits einen hohen Geldbetrag an Spenden einnehmen und damit hilfsbedürftige Einzelpersonen aber auch den Kindergarten und die Grundschule mit wichtigen Projekten unterstützen, die sonst nicht möglich gewesen wären. Die Einzelunterstützungen sind komplett anonym. Er rief nochmal alle auf Augen und Ohren offen zu halten und den beiden mitzuteilen, wenn irgendwo Unterstützung nötig ist.

Im Weiteren ging es u.a. um die Themen Lärmaktionsplan, Freiflächen-PV und das Pfarrheim. Der Ausschuss verabschiedete einstimmig einen Antrag der CDU die Straßenbeleuchtung im Bereich Lüttkewiesen Richtung Sportplatz zu erweitern. Vor der Sitzung stellte Markus Prachtel dem Ausschuss das neue Konzept für das Backhaus vor, welches von einer Arbeitsgruppe erarbeitet und umgesetzt worden ist.

Helfer für Dorfaktionstag Müschede gesucht

Der ADH (Arbeitskreis Dorfentwicklung und Heimatpflege) suchen wieder jede Menge Helferinnen und Helfer für den diesjährigen Dorfaktionstag am 8. Mai. Je mehr Helfer sich melden, umso mehr Projekte können wir im ganzen Dorf umsetzen. Es gibt wieder einiges zu streichen, Grünpflege etc. Wer helfen kann, bitte bei Andree Pape 0177/3392823 oder Christoph Hillebrand 0151/50618671 melden.

Freiflächen PV

Die Bezirksregierung Arnsberg hat eine Änderung des Regionalplans für Freiflächen PV auf den Weg gebracht und nun veröffentlicht.

Betroffen sind einige Gebiete in der Stadt Arnsberg. Auch drei Gebiete rund um Müschede.

 

Ortsausgang Richtung Arnsberg. Anders als damals von der Stadt verfolgt geht es hier um die Fläche der Tannenschonung und die Wiese gegenüber. Allerdings nur noch um die Wiese zwischen Straße und dem Weg Richtung Peetz Siepen. Nicht mehr um das Feld dort hinter.

 

Des Weiteren eine Fläche am Flammberg, unterhalb vom Spreiberg. Und eine Fläche im Herdringer Feld, etwas oberhalb, dort wo man zu Fuß zur Freilichtbühne wandern kann.

 

Unter folgendem Link finden man die geplante Regionalplanänderung in Sachen Freiflächen PV:

https://beteiligung.nrw.de/portal/bra/beteiligung/themen/1024214

 

Bis zum 15.05.2026 kann man Einwendungen dazu machen. Das geht mittlerweile direkt online über den blauen Button „Stellungnahme abgeben“

Aktuelles zum Müscheder Osterfeuer

Aufgrund einer Windböen-Warnung des Deutschen Wetterdienst hat das Ordnungsamt das Abbrennen des Osterfeuers vor 20.30 Uhr untersagt. Wir treffen uns trotzdem ab 19 Uhr am Osterfeuer-Platz. Es wäre schön, wenn wir als Dorf zusammen kommen und das ein oder andere Getränk gemeinsam trinken. Zumal die Feuerwehr bereits im letzten Jahr wegen dem Regen keine Einnahmen hatte. Der Musikverein spielt um 19.30 Uhr. Um 20.30 Uhr wird die Lage neu bewertet.