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Bezirksausschuss Müschede

Heute fand wieder eine Bezirksausschuss-Sitzung in Müschede statt. In den Radwegebau zwischen Müschede und Reigern kommt neue Bewegung. Mittlerweile ist klar, dass die Stadt Arnsberg die Planungen für den Radweg übernehmen soll. Hierzu müssen nun noch Vereinbarungen zwischen den Städten Arnsberg und Sundern sowie mit dem Land NRW geschlossen werden.

„Wir freuen uns, dass in die Sache endlich Bewegung kommt. Es macht Sinn, dass die Planungen hier in einer Hand liegen. Wir erwarten, dass die nötigen Vereinbarungen jetzt zügig geschlossen werden und die Detailplanung erstellt wird. Der Ball liegt nun bei unserer Stadtverwaltung“ so Bezirksausschuss-Vorsitzender Christoph Hillebrand, „Gleichzeitig fordern wir aber auch das Land auf die nötigen finanziellen Mittel für dieses wichtige Projekt zur Verfügung zu stellen“.

In der Sitzung stellte Thorsten Kleff von der Stadt Arnsberg verschiedene Straßenbauprojekte von Müschede vor. Im Hohlweg wird in den nächsten Tagen der Bau des Bürgersteiges auf der Seite der Schule begonnen. Im Anschluss werden die gegenüberliegenden Bordsteine gesetzt und die Fahrbahn asphaltiert. Diese Arbeiten sollen bis Müscheder Schützenfest abgeschlossen sein. Danach wird die Ümcke in Angriff genommen und der Hang mit Gabionen gesichert. Die gesamte Maßnahme soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Aufgrund von Problemen bei der Verdichtung war es zu einer Verzögerung gekommen, die jedoch keine finanziellen Auswirkungen auf die Stadt habe, so Kleff.

Für die Hubertusstraße ist aktuell ein Planungsbüro dabei einen Plan zu erstellen. Die Baumaßnahme soll im Frühjahr 2027 bis Frühjahr 2028 umgesetzt werden. Der Bau soll von unten ab der Kronenstraße beginnen. Der Ausschuss hatte zuvor auch die marode Kronenstraße bemängelt. Herr Kleff machte deutlich, dass hier nur ein Vollausbau in Frage kommt. Der Ausschuss bittet darum diesen in den nächsten Doppelhaushalt 2028/29 aufzunehmen, speziell das Teilstück zwischen Krakeloh und Hubertusstraße. Bis dahin soll das Stück provisorisch instandgesetzt werden.

Der fehlende Bürgersteig in der Steinbergstraße war im Rahmen der letzten Haushaltsberatungen ein Jahr nach hinten geschoben worden. Die Planungen sind nun für 2028, der Bau für 2029 geplant. Ausschussmitglied Martina Geilker machte nochmal die Dringlichkeit für Schulkinder und Spaziergänger deutlich. Der Ausschuss bittet den Arbeitskreis Verkehrsangelegenheiten sich der Sache anzunehmen und für eine vorübergehende Sicherungsmaßnahme zu sorgen.

Frau Dümpelmann von der Stadt Arnsberg stellte das Projekt „Hier wohne ich, hier wähle ich, hier zähle ich“ vor. Darüber sollen speziell junge Menschen, aber generell alle Interessierten, als Wahlhelfer gewonnen werden und die Demokratie gestärkt werden. Wenn es Interessierte im Dorf gibt, kann hierzu auch eine Veranstaltung in Müschede durchgeführt werden.

Ausschussvorsitzender Christoph Hillebrand stellte den aktuellen Stand in Sachen Sportplatzsanierung vor. Der im letzten Jahr eingereichte Förderantrag für den Hochwasserschutz musste nochmal nachgebessert werden und liegt nun zur finalen Prüfung bei der Bezirksregierung als Obere Wasserbehörde und Fördermittelgeber. Die Stadt geht weiterhin davon aus, dass der Hochwasserschutz ab August gebaut werden kann. Parallel muss den Förderantrag für den Sportplatz bis zum 30.06.2026 stellen, was diese auch mehrfach fest zugesagt hat. Die Sanierung soll dann direkt im Anschluss an den Hochwasserschutz durchgeführt werden.

Alfons Jäger stellte den aktuellen Stand zum Hilfsprojekt „Eulen helfen Eulen“ vor. Neben Jenni Franke ist er einer der beiden Ansprechpartner für Müschede. Das Hilfswerk ist seit über einem Jahr im Amt und konnte bereits einen hohen Geldbetrag an Spenden einnehmen und damit hilfsbedürftige Einzelpersonen aber auch den Kindergarten und die Grundschule mit wichtigen Projekten unterstützen, die sonst nicht möglich gewesen wären. Die Einzelunterstützungen sind komplett anonym. Er rief nochmal alle auf Augen und Ohren offen zu halten und den beiden mitzuteilen, wenn irgendwo Unterstützung nötig ist.

Im Weiteren ging es u.a. um die Themen Lärmaktionsplan, Freiflächen-PV und das Pfarrheim. Der Ausschuss verabschiedete einstimmig einen Antrag der CDU die Straßenbeleuchtung im Bereich Lüttkewiesen Richtung Sportplatz zu erweitern. Vor der Sitzung stellte Markus Prachtel dem Ausschuss das neue Konzept für das Backhaus vor, welches von einer Arbeitsgruppe erarbeitet und umgesetzt worden ist.

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